Donnerstag, 24. August 2017

Mein neuer Alltag

Kaum zu glauben: erst eine Woche ist es her, dass ich vor Aufregung platzend in San José auf meine Gastfamilie getroffen bin. In der Zwischenzeit ist schon so viel passiert!
Fangen wir mal mit dem Wochenende an: während ich vormittags Harry Potter auf Spanisch schaute, stand Samstag Abend ein Kinobesuch mit meiner Gastschwester und ihrer besten Freundin an. Zu meinem Glück werden viele amerikanische Filme hier nicht übersetzt, sodass ich "Valerian" auf Englisch mit spanischen Untertiteln gucken konnte (mein Spanisch ist zwar schon besser geworden, aber dazu hätte es wohl noch nicht gereicht). Außerdem bekam ich eine kleine Führung durch San Ramón und aß zum ersten Mal einen "Churchill", eine costaricanische Eisspezialität mit Syrup und Kondensmilch, die "muy rico" (rico=Tico-Slang für lecker) ist.
Für Sonntag war ein Familienausflug geplant. Zuerst fuhren wir zu einem Restaurant, welches einen atemberaubenden Blick auf ein grünes Tal und die nebelverhangenen Berge dahinter gewährte. Das Essen dort war sowohl viel als auch köstlich und kostete umgerechnet tatsächlich nur ca. 5€ pro Person. Später fuhren wir dann nach Zarcero, wo eines der Wahrzeichen der ganzen Region San Ramón auf mich wartete: die Kirche von Zarcero. Diese an sich ist schon wunderschön, die eigentliche Attraktion ist jedoch der Park vor ihr, in dem Büsche zu verschiedensten Figuren zugeschnitten wurden. Nach der ausgiebigen Analyse der Figuren und vielen Fotostopps fuhren wir schließlich wieder nach Hause, wo ich totmüde ins Bett fiel.
Montag sollte dann mein erster Schultag sein. Als ich mich jedoch am "Colegio Experimental Bilingüe Palmares" angemeldet hatte, meinte die "Coordinatora", ich sollte doch lieber erst morgen anfangen, weil meine Klasse heute Prüfungen schreibt. Also kaufte ich nur noch meine Schuluniform und fuhr wieder nach Hause.
Dienstag ging es dann tatsächlich los. Die Schule hier in Costa Rica ist wirklich komplett anders als in Deutschland, deswegen hier ein paar Dinge, die mir aufgefallen sind oder die sich von Deutschland unterscheiden:
1. Die Leute an meiner Schule sind unglaublich freundlich. Nach drei Tagen habe ich schon so etwas wie einen engeren Freundeskreis, habe mich schon mit gefühlt dem halben Jahrgang unterhalten, wurde von drei Leuten zu sich nach Hause eingeladen und habe zwei Aktivitäten für das Wochenende geplant. Ich werde auch die ganze Zeit mit Fragen bombardiert, wie mein Leben in Deutschland so sei, wie mir Costa Rica gefällt und auch andauernd, ob ich einen Freund habe (das scheint hier wohl eines der wichtigsten Themen überhaupt zu sein ;D).
2. Wer wie ich den strengen Unterricht in Deutschland gewöhnt ist, wird erstmal einen Kulturschock bekommen: von den 40 Minuten Unterricht wird meistens höchsten 20 Minuten lang das Thema behandelt, in der restlichen Zeit wird geredet, wobei Lehrer hier wie Kumpels behandelt werden. Im Moment finden hier die Trimesterprüfungen statt, und einige Lehrer setzen sich im Unterricht einfach hin und korrigieren die Arbeiten, während die Schüler machen können was sie wollen. Mindestens drei Mal (in drei Tagen!) sind Stunden auch einfach ausgefallen, weil irgendein Lehrer krank war oder eben in Ruhe Arbeiten korrigieren wollte.
3. Da ich ziemlich weit weg von Palmares wohne, muss ich jeden Tag mit zwei verschiedenen Bussen zur Schule fahren. So etwas wie Monatskarten gibt es hier nicht, man muss jedes Mal bar bezahlen, wobei eine Fahrt jedoch nur umgerechnet um die 50 ct kostet.
4. Das Schulessen hier ist typisch costaricanisch (also immer Reis, Bohnen und irgendeine Beilage) und kostet auch nur ca. 50 ct. Viele Schüler gehen jedoch in der Mittagspause (die 1 Stunde dauert) auch nach Hause oder essen z.Bsp. bei Taco Bell oder McDonalds.
5. An meiner Schule sind noch 8 andere Austauschschüler, vier Deutsche, drei Italiener und eine Schweizerin. Zusammen mit einigen ihrer Gastgeschwister und ein paar Leuten aus unserem Jahrgang haben sie eine Gruppe gebildet, die oft am Wochenende gemeinsam etwas unternimmt, sich in den Pausen trifft und in die ich gerade integriert werde.

Ich könnte noch viel mehr erzählen, aber das ist erstmal eine kurze Zusammenfassung meines derzeitigen Lebens hier. Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr sie natürlich wieder gerne in den Kommentaren stellen :).

Eure Jule

PS: Jetzt folgen noch ein paar Bilder:

Der Ausblick vom Restaurant

"Arroz con Pollo" (Reis mit Hühnchen) - kann ich nur empfehlen :)
Die Kirche von Zarcero


Figuren wie dieser Elefant stehen dort überall herum

Das bin ich mit meiner Gastmutter, Gastnichte und Gastschwester


Der Ausblick von unserem Garten <3


Samstag, 19. August 2017

Gefühlsupdate + Abschiedsfeier

Hey, ich wollte euch mal ein Update geben.
Ich habe leider immer noch keine Neuigkeiten bezüglich Gastfamilie und Abflugdatum. 😢
Fast täglich werde ich gefragt, ob es schon was Neues gibt, meine Standardantwort ist: "Nein, ich habe leider immer noch keine Gastfamilie und kein Abflugdatum, aber ich gebe dir/euch Bescheid, sobald ich etwas weiß und ja, ich finde das auch sch****, aber ich kann es ja nicht ändern."
Vielleicht fragt ihr euch ja wie ich damit umgehe, ich schreib einfach mal drauf los...
Das ist tagesformabhängig, an manchen Tagen mach ich darüber mehr Gedanken und an manchen weniger.
Oft stelle ich mir die Fragen, woran es genau liegt, dass andere Austauschschüler eher ausgewählt werden als ich, ob andere vielleicht besser sind... und was an mir falsch ist...
In den letzten Tagen und Wochen haben sehr viele Austauschschüler ihre Reise angetreten und ich sitze immer noch zu Hause und das ohne Gastfamilie...
Ich weiß es gibt außer mir noch viele andere Austauschschüler, die sehnsüchtig auf ihre Gastfamilie warten, wir haben auch eine WhatsApp-Gruppe namens "Problemkinder", diese Gruppe hat Vor-und Nachteile, zum Einen ist es toll zu wissen, dass ich mit meiner Situation nicht alleine bin,  ich freue mich natürlich riesig, wenn ein anderer Gastschüler seine Familie bekommt, aber zum Anderen macht es mich fertig, dass ich es nicht bin.
Natürlich hat man da auch Selbstzweifel, die auch durch die Gespräche mit meiner YFU-Betreuerin nicht ganz verschwinden, sie sagt mir zwar, dass es eigentlich Zufall ist, wer wann seine Gastfamilie bekommt, aber das tröstet nicht wirklich.
Ich denke jeder geht mit dieser Situation anders um, der eine denkt mehr darüber nach, der andere weniger.
Ich versuche mich durch Arbeiten, Lesen, Fernsehen, Sport oder durch das Treffen mit Freunden abzulenken.
Am schlimmsten ist es für mich, wenn ich abends in meinem Bett liege, dass ist sowieso die Zeit, in der ich über Gott und die Welt nachdenke und eben ganz viel über mein Auslandsjahr.
So jetzt habt ihr mal einen Einblick, was in meinem Kopf im Moment abgeht.
Aber hey, das Beste kommt doch immer zum Schluss. 😃
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Gestern fand meine Abschiedsfeier statt und das ohne zu wissen wohin es für mich gehen wird und wann mein Abenteuer beginnt.
Natürlich konnten nicht alle kommen, die gerne dabei gehabt hätte, Jule zum Beispiel ist am Mittwoch nach Costa Rica geflogen und mein liebes Pialein war ja leider krank.
Ich hatte meine Abschiedsfeier eigentlich ganz anders geplant...
Nun die ganze Geschichte:
Zwei Tage lang habe ich mir den Kopf über die Deko zerbrochen, es wurde extra ein neues Zelt besorgt und Tische und Bänke organisiert.
Nach dem alles aufgebaut war, wurde alles noch mit USA-Deko versehen.
Dann ging es auch schon mit der Party los, zum Abendbrot bestellten wir Pizza etc.
Die Hälfte der Gruppe ging nach dem Essen auf den Spielplatz 😂 und wir anderen haben uns gerade zusammen gesetzt und Musik angemacht, als von jetzt auf gleich ein Unwetter über
Otterwisch begann.
Mit vereinten Kräften räumten wir alles von draußen rein, machten die Plane vom Zelt runter, wobei wir unfreiwillig duschten.
Meine Tante stellte uns zum Glück ihren Partyraum zur Verfügung und wir zogen um.
Die Spielplatztruppe rettete sich vorm Regen ins Sportlerheim und blieb zum Glück fast trocken.
Nachdem einige sich umgezogen hatten und wieder vollzählig waren, starteten wir einen zweiten Versuch.
Aber trotz des Chaos war es eine tolle Abschiedsfeier, die ich bestimmt nicht so schnell vergessen werde.
Danke nochmal an alle die da waren! 💟

Danke Danke Danke!
Danke ihr Lieben! 💗

So das war es erstmal von mir!
Bis bald!
Natalie

Freitag, 18. August 2017

Pura Vida, Costa Rica!

Hola amigos,

Jetzt ist es endlich soweit: ich bin in Costa Rica angekommen!
Der Weg hierher war zwar lang und ermüdend (ich war 22 Stunden unterwegs), es hat sich jedoch absolut gelohnt. Aber jetzt erstmal von Anfang:
Am Mittwoch, dem 16.08.2017, habe ich mich nach einer sehr kurzen Nacht gemeinsam mit meiner Familie auf den Weg zum Flughafen gemacht, an welchem um 06:15 Uhr mein Abenteuer beginnen sollte. Tatsächlich konnte ich zuerst noch gar nicht realisieren, was gerade passierte, erst als ich plötzlich allein zwischen zwei Fremden im Flugzeug saß, wurde mir langsam klar, dass ich gerade die ersten Momente eines vollkommen neuen Lebens erlebe.
Auf meinem ersten Zwischenstopp in Frankfurt traf ich dann auf die acht anderen Austauschschüler, die sich ebenfalls für ein Auslandsjahr in Costa Rica entschieden hatten. Gemeinsam machten wir uns auf den langen Flug nach Houston und von da aus weiter nach San José (die Hauptstadt von Costa Rica). Vor Ort wurden wir von zwei Mitarbeiterinnen von CAS, der Partnerorganisation von YFU in Costa Rica, abgeholt und mit dem Bus in ein Hotel nahe des Zentrums gebracht. Während es in Deutschland zu diesem Zeitpunkt schon auf um fünf Uhr morgens zuging, war es in Costa Rica gerade einmal um neun abends, was uns Austauschschüler jedoch nicht daran hinderte, sofort todmüde ins Bett zu fallen.
Am nächsten Tag wurde ich aufgrund meines Jetlags schon um vier Uhr wach. Nachdem ich mir knapp drei Stunden lang spanische Sätze zurechtgelegt hatte, fing unser Orientierungstreffen an, welches neben nützlichen Informationen und Hinweisen zu Costa Rica und den Ticos (so nennen die Costa Ricaner sich selbst) auch das typisch costaricanische Frühstück Gallo Pinto (Reis mit Bohnen, Rührei und Früchte) und einen Stadtrundgang durch San José beinhaltete.
Gegen 18 Uhr wurde ich schließlich von meiner Gastfamilie abgeholt und wir haben gemeinsam bei Pizza Hut zu Abend gegessen. Leider ist mein Spanisch noch nicht besonders ausgereift, aber da meine Familie netterweise sehr langsam mit mir spricht und wir notfalls natürlich noch Hände und Füße haben, klappt die Verständigung schon einigermaßen. Mein Zimmer teile ich mir mit meiner Gastschwester, die ca. ein halbes Jahr älter ist als ich. In dem Haus leben abgesehen von uns und meinen Gasteltern noch meine beiden älteren Gastgeschwister (26  und 28) und meine kleine siebenjährige Gastnichte. Es gibt hier einen riesigen Garten mit vielen Obstbäumen (Limette, Guave, Banane,...) und sogar mehreren Reihen Maispflanzen. In die Schule werde ich am Montag zum ersten Mal gehen.
So viel zu meinen ersten Tagen hier, wenn ihr Fragen habt, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren stellen. :)

Hasta pronto,

Eure Jule

Montag, 15. Mai 2017

Fotoshooting

Hallo ihr Lieben,
hier seht ihr ein paar Bilder von unserem kleinen "Fotoshooting" am Wochenende.
Ein großes Dankeschön geht an die liebe Pia! 💖

Montag, 1. Mai 2017

Mein Abschiedsbuch

Hallo ihr Lieben, 
es ist schon wieder eine Weile vergangen seit unserem letzten Blogpost.
Auch ich habe meine VBT (Vorbereitungstagung) jetzt schon hinter mir.
Das "hinter mir" klingt irgendwie negativ... und passt gar nicht zu der VBT.
Meine Tagung war super, ich habe tolle Menschen kennengelernt und fühle mich jetzt super auf mein Austauschjahr vorbereitet. Ich kann es gar nicht erwarten endlich loszufliegen.
Aber jetzt zum eigentlichen Thema dieses Blogposts... mein Abschiedsbuch!

Was ist denn eigentlich ein Abschiedsbuch?! 
Ein Abschiedsbuch ist dafür gedacht, das Freunde und Familie Texte dort hinein schreiben und Bilder einkleben. Man öffnet dieses Buch dann erst auf dem Flug ins Gastland.
Auch wenn man im Gastland ist, kann man da immer mal wieder reingucken, z.B. wenn man seine Freunde und seine Familie besonders vermisst.

Ich glaube zwar nicht dran, dass ich mit dem Öffnen bis zum Flug warten kann, aber ich werde es auf jeden Fall versuchen.
Die Gestaltung meines Abschiedsbuches war mir sehr wichtig.
Ich habe schon lange im Vorraus dafür geplant.
Trotzdem finde ich, dass es nicht perfekt und wunderschön geworden ist, aber es ist einzigartig.
Es hat schon eine Weile gebraucht bis ich alles soweit fertig hatte, im Moment fehlen auch noch 2 wichtige Seiten, nämlich die über meinen Staat und die über meine Gastfamilie und meine High School, da ich leider noch nicht weis wo ich hinkomme.
Was habe ich alles für mein Abschiedsbuch gebraucht?
Auf jeden Fall viel Geduld, Kleber, Bilder, Schere, Stifte und Selbstklebefolie.
Ich habe ein einfaches schwarzes Buch mit weißen Seiten von Müller benutzt.



Und jetzt seht ihr hier das Buch und die verschiedenen Seiten: 

Das sind Vorder- und Rückseite. 
Ich habe mich für das Collagen-Design entschieden und bin sehr zufrieden.
Trotzdem brauchte ich echt lange um die Bilder passend darauf zu bekommen.



              Auf den ersten Seiten habe ich einen Text über den Sinn des Buches geschrieben.

 Das ist einen Zwischenseite mit zwei Sprüchen.


Nun folgt eine Doppelseite mit Bildern und Fakten zu den USA. 
Als nächstes würde die Seiten zu meinem Staat und meiner Gastfamilie/High School folgen.


 Auf dieser Doppelseite stehen meine Kontaktdaten (teilweise verdeckt) und auf der anderen Seite können meine Freunde und meine Familie ihre Daten eingeben.


Das ist ein Geburtstagskalender. 
Hier können sich meinen Freunde und meine Familie eintragen, 
damit ich keinen Geburtstag vergesse.

Hier ist wieder eine Doppelseite mit Bildern, Sprüchen und dem Verweis an meine Freunde und meine Familie, dass sie jetzt an der Reihe sind.


So das war mein Abschiedsbuch. Am Dienstag gebe ich es meinen Freunden, damit sie damit anfangen können in das Buch zuschreiben.
Ich freue mich jetzt schon darauf, es im August lesen zu dürfen.

So, dass war`s jetzt erstmal von mir, ich hoffe euch hat mein Abschiedsbuch und mein Blogpost gefallen.

Bis bald und liebe Grüße,
Natalie 💖



Samstag, 25. März 2017

Lang ist's her... / It's been a long time...


Hallo alle zusammen,
hier ist Jule. Da Natalie und ich erst im Sommer in unsere Austauschländer aufbrechen werden, gab es bei uns in letzter Zeit noch nicht sonderlich viel zu berichten.
Jetzt gibt es aber erste große Neuigkeiten: Ich habe mein Abflugdatum erfahren! Am 16.August 2017 heißt es für mich "Auf Wiedersehen Deutschland - Buenos Dias Costa Rica!!!" Mit den anderen deutschen Austauschschülern, die am Costa Rica Programm 2017/18 von YFU teilnehmen, werde ich nach San José, die Hauptstadt von Costa Rica, fliegen. Was dann dort mit mir passiert, kann ich mir im Moment nur erträumen, leider weiß ich noch nicht, wer meine Gastfamilie sein wird.
Das ist aber noch nicht alles, was in den letzten Tagen passiert ist. Vom 17.-22.03.2017 war ich auf der YFU-VBT (Vorbereitungstagung) in Lauenburg, einer Kleinstadt bei Hamburg. Dort erhielten ich und 33 andere Austauschschüler zahlreiche Informationen, Tricks und Tipps rund um unser Auslandsjahr.
Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel davon berichten, einerseits weil Natalie ihre VBT noch vor sich hat, andererseits weil möglicherweise jemand von euch sich auch noch dazu entschließen könnte, ein Auslandsjahr mit YFU zu verbringen, und ich auf keinen Fall etwas vorwegnehmen will, aber so viel lass gesagt sein: abgesehen davon, dass meine Aufregung und Vorfreude auf das Jahr im Ausland erheblich gesteigert wurden und ich trotzdem etwas Sicherheit und Gelassenheit im Hinblick auf meinen Aufenthalt in Costa Rica bekommen habe, war diese Tagung ein einfach unglaubiches Erlebnis, sowohl die Teilnehmer als auch die Betreuer (Teamer genannt) waren super drauf und wir hatten extrem viel Spaß. Also wenn ihr Bedenken haben solltet, ob es wirklich sinnvoll ist, eine 5-tägige VBT zu veranstalten: es lohnt sich wirklich, ich möchte keine Minute meiner Zeit dort missen!
Soviel also zu meinen letzten Pre-Auslandsjahr-Erlebnissen. Der nächste große Schritt wird wahrscheinlich sein, zu erfahren, wer meine Gastfamilie sein wird. Wenn das passiert, werdet ihr bestimmt wieder mal etwas hören. :)

Ciao, Jule

Hello everyone,
here is Jule. Since Natalie and I will not leave for our exchange countries until summer, there wasn't a lot to tell in the last weeks.
But now there are the first big news: I got to know my date of departure! On August 16, 2017 I will say "Goodbye Germany - Buenos Dias Costa Rica!!!" Together with the other German exchange students taking part in the Costa Rica program 2017/18 of YFU I will fly to San José, the capital of Costa Rica. What happens to me there I can only imagine at the moment, unfortunately I don't know yet who will be my host family.
But this is not everything that has happend in the last days. From March 17 to March 22 2017 I was at the YFU preparation days in Lauenburg, a town near Hamburg. There, me and 33 other exchange students received lots of information and advices for our year abroad.
I don't want to talk too much about it now, on the one hand because Natalie is going to spend these preparation days herself later and and on the other hand because maybe one of you decides to spend a year abroad with YFU and I really don't want to spoil you, but let this be said: despite that my exitement and anticipation about the exchange year have risen immensely and though I got some safety and serenity regarding my stay abroad these days were an incredible experience, the participants as well as the teamers were in a great mood and it was extremely funny. So if you aren't sure if it is really useful to hold 5-day long preparation days: it is really worth it and I don't want to miss a single minute of my time there!
So these were my last pre-exchange year experiences. The next huge step will probably be to get to know who will be my host family. When this happens, you will surely be told. :)

Bye, Jule

Mittwoch, 16. November 2016

Trommelwirbel... UNSER ERSTER BLOGPOOOOOOOST!

Hallo ihr Lieben,
hier ist er, unser erster Blogpost! Freut ihr euch auch so sehr wie wir?!
In diesem Blog wollen wir vordergründlich über unsere Austauschjahre berichten und unsere Familien und Freunde auf dem Laufenden halten.
Jetzt wollen wir uns erstmal vorstellen.

Julia:
Ich bin nicht unbedingt so gut darin, mich selbst zu beschreiben, aber ich habe durch die Bewerbung ein bisschen Übung bekommen, also:
Ich bin für die meisten Jule und ich denke man könnte mich als freundlich, hilfsbereit und eher ruhig bezeichnen.
Ich mache Leichtathletik, gehe schwimmen, nehme Klavierunterricht und bin im Schulclub, in dem wir die Schulbälle und andere Veranstaltungen organisieren. Außerdem gehe ich oft Eislaufen und bin erwiesener Serienjunkie und Leseratte :).
Freunde und Familie sind für mich das wichtigste im Leben, weswegen es mir auch ziemlich schwer fallen wird, alle Jahr lang nicht zu sehen. Aber zum Glück haben Natalie und ich ja noch diesen Blog, um alle auf dem Laufenden zu halten und mit unseren Lieben in Kontakt zu treten.
Ansonsten sagt meine Länderwahl wohl schon so einiges über meine Person aus: Nach Costa Rica will ich, weil es so vollkommen unbekannt für mich ist und keiner so richtig viel darüber weiß (den meisten muss ich erst einmal erklären wo das liegt ;D). Es ist ein Abenteuer - anderes Land, andere Kultur und ein ziemlich anderes Klima! Auch meine Spanischkenntnisse sind bis jetzt eher begrenzt. Das war jedoch ein weiterer Grund, dieses kleine mittelamerikanische Land auszuwählen - ich bin eine Art Sprachenfanatikerin, und die spanische Sprache hat es mir irgendwie angetan. :)
Viel mehr gibt es über mich eigentlich nicht zu sagen, außer dass ich ziemlich aufgeregt wegen des Auslandsjahres bin und mich über jeden freue, der sich Zeit nimmt, mal auf unserem Blog vorbeizuschauen. :)

Natalie:
Ich würde mich selbst als ein abenteuerlustiges, freundliches und offenes Mädchen bezeichnen.
Ich gehe für mein Leben gerne schwimmen und Tischtennis spielen. In der Grundschule habe ich zwei Jahre lang Gitarre gespielt, ich würde gerne wieder damit anfangen, bekomme es aber im Moment leider nicht auf die Reihe. Des Weiteren singe ich sehr gerne, auch wenn es nicht immer gut klingt. Mit meinen Freunden und meiner Familie verbringe ich gerne viel Zeit.
Sie sind sehr wichtig für mich.

Ich liebe es zu reisen, jedesmal ist es, als würde man in eine andere Welt eintauchen...
Andere Sprachen, andere Kulturen...
Ich bin ebenfalls Mitglied im Schulclub und eine Leseratte.
Am liebsten lese ich Fantasybücher, des Weiteren hat mich Jule mit ihren Serien angesteckt, Game of Thrones, Switched at Birth und Gossip Girl habe ich jetzt durch, als nächstes ist Supernatural an der Reihe.

 
Mit dem Gedanken, ein Auslandsjahr zu machen, habe ich mich schon vor ein paar Jahren auseinandergesetzt. Ich war ein Riesen Fan von den High School Musical-Filmen und habe immer davon geträumt, einmal auf so eine Schule zu gehen. Und es kommt, wie es kommen musste...
Im Schuljahr 2017/18 werde ich mir genau diesen Traum erfüllen. Ich werde für 10 Monate in die USA gehen!!
Und ähhm...das wars jetzt erstmal von mir ;).

Wir werden beide mit der Austauschorganisation Youth for Understanding - kurz YFU unser Austauschjahr machen.
Sie entsendet jährlich rund 1.200 deutsche Schülerinnen und Schüler ins Ausland und nimmt circa 600 Jugendliche aus anderen Ländern in Deutschland auf. Besonders beeindruckend ist die Länderauswahl, die YFU anbietet. Neben den Klassikern USA oder Großbritannien, kann man sein Austauschjahr auch in Estland, Paraguay oder eben Costa Rica verbringen...

So das war`s jetzt erstmal!

Bis bald!

Julia und Natalie <3

And now in English!

Hey guys,

there it is, our first blogpost!! Are you as excited as we are?!
In this blog we want to write about our exchange years and keep our families and friends informed. 
But first let's introduce ourselves.

Julia:
I'm not quiet good at describing myself, but I got a bit of practise through the application, so:
For most people I'm Jule and I think you could call me a friendly, helpful and rather quiet person.
I do athletics, go swimming, take piano lessons, besides I am in the so called "school club" where we organize school balls and other events.I also often go ice skating and I love watching series and reading.
Friends and family are the most important things in my life, which is why it will be really hard for me  not to see all of them for a whole year. But fortunalety Natalie and I have this blog to keep everybody updated and to get in touch with our beloved ones.
Otherwise my country choice probably tells a lot about my person: I want to go to Costa Rica because it's an almost completely unknown area for me that nobody of my freinds and relatives really knows a lt about (most of them I first have to explain where this Costa Rica is situated ;D). I'm going on an adventure - strange country, new culture and a pretty different climate! My Spanish skills are quiet limited, too. But that's another reason to choose this small Central American country - I'm kind of a language fanatic, and I "fell in love" with the Spanish language :).

There's not much more to say about me, exept that I'm pretty exited about that year abroad and that I'm happy about anyone who takes the time to read our blog. :)

Natalie:

I would say I`m an adventurous, friendly and open-minded girl. 
In my leisure time I go swimming and play table tennis. In the primary school I played the guitar for two years, I would like to go on but I have no time at the moment. I also enjoy singing even if it does not always sound that good. I like spending time with my friends and my family. 
I love travelling, every time it's like going into a different world ... 
Other languages, other cultures ...
With the idea of doing an exchange year, I have already explained myself a few years ago. 
I was a huge fan of the High School Musical movies and I`ve always dreamed of going to such a school.
In the school year 2017/18 I will fulfill this dream. I will go to the US for 10 months !!
I am really exited!  

We`ll do our exchange year with Youth For Understanding - YFU. 
It sends around 1,200 German pupils abroad each year and takes around 600 young people from other countries in Germany. 
Particularly impressive is the country selection that YFU offers. In addition to the classics USA or Great Britain, you can also spend your exchange year in Estonia, Paraguay or even Costa Rica ...

That was all for today!See you!

Julia and Natalie <3